STRUKTURWANDEL / BESCHÄFTIGUNGSTRANSFER
Beschäftigungseinbrüche in einzelnen Branchen, Produktionsverlagerungen ins Ausland, betriebliche Umstrukturierung oder gar Betriebsaufgabe und Konkurs sind auch Folgen des Strukturwandels, der seit geraumer Zeit zu hoher Erwerbslosigkeit geführt hat. Bisherige traditionelle Verfahren - Personalabbau durch Aufhebungsverträge mit Abfindungen und betriebsbedingte Kündigungen mit Sozialplan - sind teuer und beschäftigungspolitisch wenig wirksam. Dequalifizierung der Beschäftigten, Verlust der Innovations- und Produktionskraft der Region, steigende Langzeitarbeitslosigkeit verursachen nicht nur materielle, sondern auch hohe immaterielle Kosten. Erforderlich sind deshalb frühzeitige bzw. präventive Strategien, die für die Betroffenen möglichst schnell zu einer neuen Erwerbsmöglichkeit führen.
Dieses Ziel verfolgt das Beratungsangebot "Strukturwandel". Grundgedanke ist, dass auf regionaler und lokaler Ebene nur gemeinsam in einer konzertierten Aktion, in enger Kooperation und durch Vernetzung aller arbeitsmarktpolitischen Akteure, der Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden kann. Deshalb werden unter bestimmten Voraussetzungen Sozialplan- und Maßnahmekosten bezuschusst. Grundsätzlich förderungsfähig sind Maßnahmen...
* zur Beratung der Arbeitnehmer/-innen und Feststellung von Leistungsfähigkeit, Arbeitsmarktchancen, Qualifizierungsbedarf, Erstellung einer "Berufswegeplanung"
* für das Outplacement (Einzel- und Gruppencoaching)
* zum Abschluss einer begonnenen Berufsausbildung
* zur Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung, z.B. durch Lohnkostenzuschüsse an den neuen Arbeitgeber
* zur Vorbereitung der Gründung einer selbständigen Existenz
Wir greifen nicht auf standardisierte Lösungspakete zurück. Unter Berücksichtigung von Struktur und Tradition eines Unternehmens und der Mitarbeiter erarbeiten wir ein maßgeschneidertes Programm, um einen Sozialplan oder andere Vereinbarungen beschäftigungswirksam zu nutzen.